The Belles - Schönheit regiert

17.02.2019

Glitzernd, glanzvoll, grausam– willkommen in der Welt der Belles!

 

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

 

 

Sämtliche Social Media Kanäle schwemmen über von Bilder mit diesem Buch. Es wird unter den Booknerds regelrecht gehypt. Leider muss ich jetzt allen den Wind aus dem Segel nehmen, denn meine Rezension wird keine Lobeshymne werden.

Ich bin unschlüssig was ich von dem Cover halten soll. Als ich es das erste Mal gesehen habe, habe ich weiter gescrollt, weil es in mir kein großes Interesse geweckt hat. Somit habe ich auch den Klappentext zunächst nicht gelesen. Erst als ich es immer und immer wieder gesehen habe, habe ich auch mal genauer auf den Titel und das Cover geachtet und mich entschieden etwas genauer hinzusehen. Da habe ich gemerkt, dass es einer Dystopie ähnelt und hab es mir dann besorgt.

In diesem Buch geht es um das allseits beliebte Thema „das Schönheitsideal.“ Auch wenn es heißt die Schönheit liegt im Auge des Betrachters, ist das allgemeine Aussehen oft an ein temporäres Schönheitsideal fast schon gebunden. Ganz früher waren dicke Frauen schön und begehrenswert. Übergewicht zeugte von Wohlstand. Heute kann der Körper gar nicht dünn genug sein. In „the Belles“ werden die Minister nach Schönheitsaufgaben aufgeteilt, denn nichts ist wichtiger als schöner zu sein wie alle anderen. Es ist ein Thema was eigentlich wirklich traurig ist. Auch jetzt würden Menschen vieles geben, um sich ihren Körper so zu gestalten, wie sie es sich wünschen. Egal wie viele Schmerzen sie dabei erleiden.

Ich hatte tatsächlich Schwierigkeiten mit dem Lesen. Die Autorin hat immer und überall Vergleiche mit anderen Dingen gezogen um den Leser die Farbe der Gegenstände oder anderes näher zu bringen. In meinen Augen hat sie das aber maßlos übertrieben. Teilweise war ich wirklich genervt davon und das wiederum hat verhindert, dass ich in diese Geschichte eintauchen konnte. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, wie man von Höckschen auf Stöckchen kommt. „Die Kutschen stehen vor dem Tor wie in Honig getauchte Granatäpfel, die auf einem Tablett aufgereiht sind.“ Es wird alles so extrem verblümt geschrieben und das finde ich einfach übertrieben.

Zwischenzeitlich kam mir der Gedanke, dass ich dieses Buch einfach abbreche. Ich habe immer wieder auf die Seitenzahl geguckt und gehofft, dass ich voran komme, aber es hat sich unendlich weit gezogen. Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass „The Belles“ auch noch ein Mehrteiler ist. Sonst bin ich immer ein Fan von Buchreihen, aber ich habe gehofft, wenn ich schon bis zum Ende durchhalte, dann ist auch wirklich Ende…

Obwohl ich solche anfänglichen Schwierigkeiten hatte, die sich leider bis über die Hälfte des Buches durchzogen, war ich von dem besagten Ende des ersten Bandes positiv überrascht. Ich hatte nicht mehr viele Erwartungen, aber zum Schluss wurde es glücklicherweise noch richtig spannend und auch brutal. Da kam dann auch endlich mal ein kleines Herzklopfen dazu. Leider reicht das nicht aus, um dieses Buch in meiner Rangliste auch nur im Entferntesten nach oben zu katapultieren. Für mich ist „The Belles“ leider durchgefallen. Es tut mir wirklich leid.

Für dieses Buch kann ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.

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