Klappentext:

 

Ein großer Krieg
Eine Welt in Trümmern
Eine letzte Bastion

50 Jahre nach dem Krieg drohen den Bewohnern von New Arc immer noch fürchterliche Gefahren von außen. Nur eine straffe Führung und eine strenge Gesellschaftsordnung erhält sie am Leben. Als sich Caitlyn, die Tochter des Landesoberhauptes, in den Chronisten Lennart verliebt, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Je weiter ihre Liebe wächst, desto mehr stellt sie alles, was ihre Familie geschaffen hat, in Frage.

Welches dunkle Geheimnis über das Ödland versucht der Rat zu verbergen? Hat er wirklich nur das Beste für New Arc im Sinn?

 

 

Nachdem ich das Buch bei Facebook entdeckt habe, war mir sofort klar, dass ich die neue Dystopie lesen muss. Leider musste ich noch etwas bis zur Veröffentlichung warten.

An ihrem 17. Geburtstag kann Caity endlich aus dem Schatten ihres Vaters, den Landesoberhaupt, ausbrechen und ihr eigenes Leben leben. Alleine eine Prüfung zusammen mit ihrem Zwillingsbruder muss sie noch bestehen um ihren neuen Traumberuf als Chronistin anzutreten. Da ist der hübsche Anblick des jungen Prüfers Lennart nicht unbedingt hilfreich.

Als sie dann noch erfährt, dass Lennart ihr neuer Ausbilder wird, hüpft ihr Herz im Dreieck. Doch statt ihm näher kommen zu können, blockt er alles ab und ignoriert sie weitestgehend. Schnell verliebt sich Caity in Lennart, obwohl sie weiß, dass er eine schwere Vergangenheit hat.

Bei einem Auftrag als Chronisten müssen Caity und Lennart in den Westen reisen. Doch die Reise ist nicht sehr leicht. Denn die Gesetze sind hart. Wo im Osten die Gelehrten friedlich und sicher leben, werden die Landwirte im Westen zusammen gepfercht, hungern, frieren und dürfen niemals in den Osten reisen.

Doch erst als Caity das Leid mit eigenen Augen sieht und die Ungerechtigkeit im Land erfährt, merkt sie, dass in New Arc nicht alles so toll ist wie geglaubt. Also will sie dem Übel auf den Grund gehen und erfährt dabei, das schreckliche Geheimnis über New Arc.

Die Autorin hat eine gute Geschichte erschaffen, allerdings hätte sie schon etwas spannender sein können. Zu Anfang hat es sich etwas gezogen, vor allem die Liebesbeziehung zwischen Caity und Lennart. Einerseits hat sie sich viel zu schnell verliebt und dann wiederum sind Monate ohne Kontakt vergangen. Das fand ich schade, da man so noch etwas Dramatik hätte einbauen können.

Auch der Aufbau von New Arc ist typisch für eine Dystopie. Den Gelehrten im Osten wurde ein schönes Leben präsentiert und ihnen erklärt, dass die Bewohner aus dem Westen mit ihrer Lebenssituation einverstanden sind und keine Probleme mit harter Arbeit haben. Was wirklich dahinter steckt, hat sich nie jemand Gedanken drum gemacht. Bis Caitlyn und Lennart kamen...

Das Buch besteht aus vielen kleinen und großen Geheimnissen, was für den Leser auch oft unerwartet ist, aber zum großen Lesevergnügen beiträgt. Leider wurde ein leicht stumpfer Schreibstil gewählt und führte zum Verlust von tiefgründigen Emotionen. Es fiel mir zum Teil etwas schwer mich auf die Szene einzulassen, da die passenden Gefühle der Protagonistin flach ausfielen.

Trotzdem mochte ich die Geschichte. Sie wurde so geschrieben, dass ein Buch alleine reicht, aber ein eventuell zweiter Teil auch möglich wäre. Bin gespannt, ob die Autorin noch weiter geht!

 

Allem in allem hat mich nicht alles 100 %ig überzeugt. Deswegen bekommt New Arc von mir 4 von 5 Sternen!

 

 

 

Quellen Foto und Klappentext: www.thalia.de

 

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