Elyanor - Zwischen Licht und Finsternis

Klappentext:
Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um ihre Ausbildung abzuschließen reist sie nach London, wo sie prompt auf den unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie vor ihm, und zu Recht: Zayden will Lya unbedingt tot sehen und setzt alles daran, ihr das Leben zu nehmen. Sie sind wie Licht und Finsternis– und trotzdem ziehen sie sich auf unerklärliche Weise an. Und eines wird Lya schnell klar – Zayden ist kein gewöhnlicher Mensch.

 

 

 

Ich muss ehrlich sagen, als ich das Cover gesehen habe, war ich nicht sonderlich beeindruckt. Es hat nicht wirklich viel ausgesagt und vom Inhalt verraten, aber der Titel darauf hat mich dann doch interessiert.

Die Geschichte ist ein Urban Fantasy und hat einige Passagen in denen es eher ins Deep Fantasy rutscht. Aber keine Sorge, man merkt es kaum. Zum größten Teil spielt es in der menschlichen Welt und ist damit auch für Nicht-Fantasy-Liebhaber ganz gut geeignet. Kurzweilig vergisst man sogar beim Lesen, dass es ein Fantasy-Buch ist.

Obwohl ich anfangs eher skeptisch war, hat mich die Autorin von der ersten Seite an gefesselt. Sie hat einen schönen jugendlichen und flüssigen Schreibstil, bei dem man sich super in die Geschichte hinein versetzen kann. Irgendwann weiß man nicht mehr, was Buch und was Realität ist. Zu mindestens, wenn man so ein Lese-Freak ist wie ich es bin.

Elyanor ist ein starker und hoheitsvoller Name. Genau passend für die Prinzessin der Hölle. Ich bin von der Protagonistin wirklich begeistert. Sie ist unerschütterlich, mutig und kämpft um die Herrschaft ihrer Gefühle. Anfangs ist sie wirklich ein Biest und völlig überzeugend dabei. Aber dann verweichlicht sie immer mehr. Etwas schade, aber natürlich für den Hintergrund der Geschichte absolut verständlich und notwendig. Elyanor ist die böse Seite in ihr und Lya die gute. Zwei Charaktere in einer Person. Ich mochte es wirklich.

Aber nicht nur die Prinzessin ist wirklich gut geschrieben, sondern auch alle anderen Charaktere des Buchs. Durch die tolle Beschreibungen der Mitmenschen / Wesen hat man mit Lya zusammen gefühlt. Die Geschichte war lebhaft und wirklich spannend erzählt. Gerne hätte ich noch eine Fortsetzung gelesen.

Obwohl das Buch mich überzeugt und begeistert hat, war ich doch etwas enttäuscht vom Ende. Leider war das Ende sehr vorhersehbar und keine Überraschung. Es wurde erst weit hinaus gezogen und dann auf einmal kurz und knapp beendet. Da hätte man noch etwas mehr Spannung und Emotionen heraus kitzeln können. Ich habe nach dem Ganzen etwas mehr erwartet und natürlich auch erhofft.

Elyanor ist ein Buch, dass man klar weiter empfehlen kann, auch wenn es noch etwas mehr gekonnt hätte. Trotzdem macht es Spaß, diese Geschichte zu lesen und mitzuerleben.

 

Dafür bekommt „Elyanor – Zwischen Licht und Finsternis“ 4 von 5 Sternen!

 

Elyanor – Zwischen Licht und Finsternis

Von Alexandra Stückler-Weide

Buch: Einzelband

 

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