Bad Bachelor

"Reed McMahon ist ein Meister der Manipulation; er weiß genau, was er sagen muss, um dich rumzukriegen. Glaub ihm kein Wort."

Was wäre, wenn es eine App zur Bewertung von New Yorks heißesten Single-Männern gäbe? Und warum sich auf Prince Charming konzentrieren, wenn man den neuesten Klatsch über die am schlechtesten bewerteten Bachelors lesen kann – New York Citys berüchtigtste Bad Boys!

Reed McMahon kann den Tratsch über die Bad Bachelors App nicht mehr hören. Er ist ein PR-Genie und als „Image-Fixer“ bekannt, aber nun holen ihn seine Frauengeschichten ein. Denn er ist New Yorks Bad Bachelor Nummer 1. Reed braucht dringend ein PR-Wunder, um seinen Ruf und seinen Job nicht zu verlieren.
Als Reed Darcy Greer anbietet, ihr bei der Rettung ihrer kurz vor der Schließung stehenden Bibliothek zu helfen, glaubt sie ihm zunächst kein Wort. Denn Darcy weiß, dass Reed genau die Art Mann ist, von der sie sich fernhalten sollte. Aber die Bibliothek braucht wirklich Hilfe. Also stimmt Darcy zu und beginnt gemeinsam mit Reed eine Charity-Veranstaltung zu planen. Dabei erkennt sie, dass manchmal mehr hinter einem Menschen steckt, als sein Ruf verrät …

 

 

Der Verlag Forever hat die amerikanische Bestseller-Autorin Stefanie London nach Deutschland gebracht und den ersten Teil der Roman-Reihe  „Bad Bachelor“ veröffentlicht.

Dass sie eine Bestseller-Autorin ist, erkennt man an ihrer Art und Weise. Sie weiß einfach was der Leser interessiert und eine Geschichte spannend macht.

In Bad Bachelor geht es um eine App für Frauen, wo New Yorks Single-Männer nach einem 5-Sterne-System bewertet und kritisiert werden können. Also eine Rezension der ersten Dates.

Für den einen mag die App zum Vorteil sein, aber für den PR-Agenten Reed MacMahon kommt es einem Todesurteil gleich. Sein gewohntes Leben geht den Bach runter und nur weil er öffentlich als unnahbarer Womanizer mit außergewöhnlichen Sexqualitäten geoutet wurde. Der Sex ist gut, aber danach wird man fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Nicht unbedingt das, was eine Frau hören möchte.

Von dieser App hat auch die rebellische Bibliothekarin Darcy Geer gehört. Dass sie jetzt auch noch mit dem Platz 1 der „Bad Bachelor“-Liste zusammen arbeiten muss, passt ihr und ihrer verräterischen Libido so gar nicht.

Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Darcy und Reed, das einem hin und wieder ein Schmunzeln ins Gesicht treibt.

Das Gute an der ganzen Sache ist, dass ein Blickwechsel der beiden einem das Geschehen viel näher bringt. Zwischenzeitlich habe ich mich sogar geärgert, dass von Reed zu Darcy gewechselt wurde. Gerne hätte ich mehr von ihm gelesen, obwohl er sogar ein wenig im Buch überwog.

Auch wenn der Roman mal wieder aus der dritten Person geschrieben wurde, kam man beim Lesen sehr gut zurecht.  Trotzdem bin ich einfach kein Fan von der Schreibweise. Die Ich-Perspektive ist meiner Meinung nach tiefgründiger und viel eher nachzuvollziehen. Aber das mag auch Ansichtssache sein.

Ich habe erst ein wenig gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden, aber das lag auch daran, dass der Ursprung des Anfangs, also der Grund dahinter, erst später bekannt gegeben wurde. Klar, das hält den Leser bei der Stange, aber mich hat es etwas behindert. Später jedoch war ich voll im Geschehen und nicht mehr vom Buch weg zu bekommen.

Der Roman ist eine interessante Geschichte, aber kein außergewöhnliches Erlebnis. Wer aber auf einen klassischen Roman steht, kommt hier trotzdem auf seine Kosten. Mir jedoch fehlte das gewisse Etwas, was Besonderes. Es war zu sehr vorhersehbar. Nichts davon konnte mich jetzt groß überraschen.

Auch wenn „Bad Bachelor“ mich persönlich nicht voll überzeugen konnte, werden einige Frauen dieses Buch lieben. Empfehlen kann man es auf jeden Fall und die Fortsetzung werde ich auch nicht verschmähen.

 

Bad Bachelor erhält von mir 4 von 5 Sternen!

 

 

 

Bad Bachelor ist ein Rezensionexemplar auf Anfrage bei netgalley.de

Cover und Inhaltsangabe von www.thalia.de

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