Manyberries - Rasperry Lane

Um vor ihrer Vergangenheit zu flüchten, kam Madison vor drei Jahren in die kanadische Kleinstadt Manyberries. Doch ihre Ruhe wird gestört, als ihr Exfreund Madison einen Besuch abstattet und kurz darauf tot aufgefunden wird. Sie sieht ihre Sicherheit in dem beschaulichen Örtchen in Gefahr und sucht nach einem Ausweg. Der attraktive Officer Callum und der geheimnisvolle Zach stehen dabei an ihrer Seite.

 

 

Als neues Mitglied der Way2 - Bloggerfamilie durfte ich als erste Amtshandlung die Geschichte um Madison, Callum und Zach lesen. Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt, aber dazu später mehr.

Vor drei Jahren kam Madison in die kanadische Kleinstadt Manyberries. Wegen einem schrecklichen Vorfall in ihrer Vergangenheit war sie bei ihrer Ankunft fast mittellos. Ihr Ziel war es nie dort eine richtige Zukunft aufzubauen. Doch wie man so schön sagt "unverhofft, kommt oft" und Madison ist geblieben.

Die gutmütige Grace hat sie als Assistentin ihrer Pension aufgenommen und sie haben sich lieb gewonnen. Madison fühlte sich angekommen und sicherer denn je - bis ihr Exfreund vor ihrer Tür stand. Nachdem sie ihn mit Hilfe eines Fremden aus der Hütte gejagt hat, wird seine Leiche kurz darauf mitten in Manyberries aufgefunden. Er ist schuld daran, dass sie seitdem in großer Gefahr schwebt.

Zur Klärung des Mordes wird Officer Callum in die Kleinstadt geschickt. Madison und er verstehen sich auf Anhieb, doch auch der Fremde scheint ihr nicht mehr aus dem Kopf zu gehen.

Kann der Officer die Mörder schnappen? Wird Madison wieder sicher sein? Welche Gefühle hat sie gegenüber Callum und Zach?

Avery Yukon ist der Pseudonym einer Fantasyautorin, die nun ihr Genre-Bereich erweitern möchte. Da wagt sie sich mit Manyberries in die Romance-Schiene. Für meinen Geschmack leider nicht ganz den richtigen Stil getroffen.

Manyberries ist für meinen Geschmack teilweise etwas zu altbackend geschrieben. Ein Beispiel ist das Wort "innert", also innerhalb. Es wird sehr oft verwendet und wird heutzutage kaum noch angewendet. Zeitgemäße Formulierungen würden auch jüngere Leser mehr ansprechen. Außerdem sind häufig Wortwiederholungen zu finden. Gern genutztes Wort ist hier "schlussendlich." Dieses habe ich auf einer Seite drei Mal finden können.

Die Geschichte selber war zu Beginn sehr vielversprechend. Da es gleich mit dem Besuch des Exfreundes los ging, konnte man sich auf eine aufregende und spannende Story freuen. Leider wurde ich da enttäuscht. Es ging hauptsächlich um die Dreiecksbeziehung zwischen Madison, dem Officer und dem Holzfäller Zach.

Madison ist sich ihrer Gefühle zu den beiden nicht sicher und fängt anfangs mit beiden etwas an. Da sie sehr lange unsicher ist, kann man als Leser selber nicht recht entscheiden, wer denn nun der Glückliche sein soll. Dafür kommen die Emotionen der Assistentin einfach zu kurz.

Nur hin und wieder passiert mal etwas, dass mit dem Fall bzw. ihrer Bedrohung zu tun hat. Das ist allerdings etwas lasch und nicht unbedingt ein fesselnder Moment.

Auch vom Ende bin ich etwas negativ überrascht. Nachdem einige Szenen so ausführliche beschrieben wurden, kam das Ende sehr kurz. Gerade zum Schluss hätte man noch das Potenzial der Geschichte ausnutzen und die Spannung kippen können. Leider ist genau dort ein zu abruptes Ende beschrieben worden. Man hätte ordentlich etwas reißen können und den Leser nochmal vom Stuhl hauen.

Ich bin nicht zufrieden mit dem Buch und habe mir leider mehr erhofft. Es ist ein Buch, das man mal als Lückenfüller nutzen kann, aber nicht um ein spannendes Abenteuer zu erleben oder eine rührende Liebesgeschichte zu lesen.

 

Daher habe ich mich dazu entschieden, dem Buch nur 2 von 5 Sternen zu geben!

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Rivergold

01.11.2019

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