Pandora - Wovon träumst du?

Durch einen Notartermin erfahren Liz und Sophie, dass sie Zwillinge sind, die als kleine Kinder getrennt voneinander adoptiert wurden.  So wächst Sophie in eher bescheidenen Verhältnissen und Liz in einer reichen Familie auf. Beide leben in einer Welt in der man mit einem im Kopf implantierten Chip überall online gehen kann. Zusammen gehen Sie den Mord ihres verstorbenen leiblichen Vaters an seiner Frau auf den Grund. Dabei entdecken Sie immer mehr Geheimnisse über die Machenschaften von NeuroLink Solutions Inc., die sie in große Gefahren bringen. Denn der Sandmann ist ihnen auf der Spur...

 

 

Sophie ist ein bescheidenes, ruhiges aber hübsches Mädchen, die sich nach sehr langem sparen endlich ein WerbePort leisten konnte. Sie ließ sich einen Chip in ihrem Kopf implantieren mit dem man jeder Zeit online gehen kann. Der Nachteil dem PremiumPort gegenüber: Nachts werden Produkte in ihre Träume integriert um sie zum Kaufen aufzufordern.

Als sie jedoch ihre unbekannte Zwillingsschwester Liz kennen lernt, beschließen sie herauszufinden, aus welchem Grund ihr leiblicher Vater ihre Mutter umgebracht hat.

Als Sophie die Suchfunktion ihres SmartPorts nutzt um Informationen über ihren Vater zu finden, erhält sie einen kurzen Stromstoß und beginnt von dem Mord in einem Labor zu träumen. Sie erhält die Kenntnis, dass ihr Vater seine Frau tatsächlich erstochen hat.

Liz jedoch genügt es nicht und will weiter nach einem Grund suchen. Während dessen wird Sophie jede Nacht von Albträumen über den Mordhergang heim gesucht.

Ab hier beginnt nun das eigentliche Abenteuer der Zwillinge.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Sophie und von Liz erzählt. Dadurch erhält man einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Schwestern. Beide sind vom charakterlichen völlig verschieden. Wo Sophie eher schüchtern und durchdacht ist, ist Liz mehr forsch und voreilig.

Durch den flüssigen Schreibstil, gelingt es einem dem Buch sehr gut zu folgen. Und mal wieder ist meine geliebte "ich"-Perspektive vertreten, in der man sich noch besser in die Charaktere versetzen kann.

Pandora ist ein gelungenes Buch, jedoch enttäuscht mich das Ende ein wenig. Nach dem alles sehr gut ausgebaut wurde, kommt mir der Schluss leider etwas zu kurz. Viel zu abrupt und vorhersehbar kommt der Wendepunkt der Geschichte. Mich hätte es gefreut, wenn noch eine unerwartete Wendung, wie die Rettung durch den vermeintlich verstorben Vater, eingebettet worden wäre.

Trotz allem kann ich das Buch gerne weiter empfehlen und gebe Pandora 3 von 5 Sternen.

 

 

Teil eins: Pandora - Wovon träumst du?

Teil zwei: Cassandra - Niemand wird dir glauben

 

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